Flutkatastrophe


Langenfeld. "10 ehrenamtliche Mitarbeiter verloren!"

Das ist die Opferbilanz der Flutwasser-Katastrophe für die NLC - Missions- und Waisenhausarbeit e.V. in Madras Süd-Indien, die vor 20 Jahren von Gottfried Wagner als Langenfelder Initiative ins Leben gerufen worden war.

Über 100.000 Menschen haben in Süd-Indien ihr Leben lassen müssen - alleine ca. 60.000 in der 10-Millionen Metropole Madras und Umgebung. Ganze Dörfer sind verschwunden. Familien ausgelöscht.

Wir wollen helfen mit Nahrung, Wasser, Kleidung, Hausrat und dem Nötigsten was die Menschen zum Leben brauchen.

Ca. 50 Waisenkinder sind bereits aus der Flutwasserkatastrophe heraus neu aufgenommen worden. Täglich kommen neue dazu.

Nach wie vor werden wir laufend durch unser soziales Engagement in den Dörfern mit der Not und dem Elend der Menschen konfrontiert. Unzählige Einzelschicksale prägen die Situation. Aber auch ganze dörfliche Gemeinschaften - soweit noch vorhanden- stehen vor dem Chaos oder dem Nichts. Oft sind auch die Infrastrukturen zerstört. Rat- und Hilflosigkeit begegnen uns ständig.

Mit einmaligen Versorgungsaktionen ist es in der Regel nicht getan. Die Folgen der Flutkatastrophe erfordern Wiederaufbau und nachhaltige langfristige Hilfe, wie auch Existenzsicherung für die meist armen Menschen, die gerade noch das nackte Leben retten konnten.

Hier fehlen uns die finanziellen Mittel, da die großen internationalen Spendenaktionen, uns, die wir in den betroffenen Gebieten vor Ort vertreten sind, leider nicht erreicht haben.

Bilder zur Flutkatastrophe